Inhalt:
Mi., 3.10.2012: 1. Stuttgarter Frauen-Naturheilkundetag
Mi., 17.10.12 Film Körpergeschichten - vier Frauen - vier Wege
Bellis: Die Frauenschule für Homöopathie und Naturheilkunde
Mammografiescreening: Frauen haben die Wahl?
Wie wirksam ist eine HPV-Impfung wirklich?

Mi., 3.10.2012: 1. Stuttgarter Frauen-Naturheilkundetag, Bischof Moser Haus, Wagnerstrasse 45, 70182 Stuttgart
Veranstaltet vom FFGZ Stuttgart e.V., dem Heilpraktikerinnenverband Lachesis e.V. und der Bellis-Frauenschule für Homöopathie und Naturheilkunde
Unser vielfältiges und interessantes Programm (PDF) bietet Vorträge, Workshops und Filme. Mit Ausnahme der Workshops ist der Tag der Frauen-Naturheilkunde auch für interessierte Männer offen.
Für das leibliche Wohl sorgt das FrauenKulturzentrum Sarah. Da wir mit großem Andrang rechnen, empfehlen wir die Anmeldung im Vorfeld. Die Anmeldung ist gültig mit dem Eingang der Überweisung der Teilnahmegebühr auf dem Konto: FFGZ e.V., Postbank Stuttgart BLZ 60010070, KontoNr: 90339709
Die Karten liegen dann am 3.10. für euch an der Kasse bereit. Unbedingt bitte auch angeben, ob ihr euch halb- oder ganztags anmeldet und an welchen Workshops ihr teilnehmen möchtet.
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Mi., 17.10.12 Film Körpergeschichten - vier Frauen - vier Wege
20 bis 22 Uhr, Kino Central, Kirchheim unter Teck
Eintritt 6€
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Bellis: Die Frauenschule für Homöopathie und Naturheilkunde
Bellis perennis — das Gänseblümchen
Der lateinische Name bedeutet schön (bellis) und ausdauernd (perennis);
der Volksmund nennt es auch Maßliebchen und Tausendschön.

Mit dem Namen Bellis begeben wir uns mit unserer Schule in die Heilenergie des Gänseblümchens und lehren und lernen in dieser Energie:
Das freundliche, schöne Blümchen, das in so großer Zahl auf unseren Blumenwiesen gedeiht, ist eine seit alters her bekannte Heilpflanze. Besonders heilkräftig ist ihre Wirkung bei Verletzungen vor allem von weichem Gewebe wie dem Bauch und der weiblichen Brust. In der Homöopathie nutzen wir diese heilende Kraft, um Verletzungen der weiblichen Brust zu therapieren.

Die Dozentinnen des Bellis-Teams sind leidenschaftliche Lehrerinnen und Therapeutinnen in dem jeweils von ihnen unterrichteten Fachgebiet. Sie verfügen über viele Jahre praktische Erfahrung in der Beratung, Behandlung und/oder Begleitung von Frauenbeschwerden und Erkrankungen im Bereich der Frauenheilkunde.

Die Heilpraktikerin Ulrike Rebstock engagiert sich bei Bellis als Teamfrau, Dozentin für Frauennaturheilkunde und Lehrerin für Medizinisches Qi Gong.

Informationsflyer Bellis (PDF)

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Mammografiescreening: Frauen haben die Wahl?

Anlässlich des Brustkrebsaktionsmonats fordert der Bundesverband der Frauengesundheitszentren die Kooperationsgemeinschaft Mammografie auf, Frauen umfassend, objektiv, evidenzbasiert und den jeweiligen Bedürfnissen entsprechend über die Chancen und Risiken der neu eingeführten Röntgenreihenuntersuchung zu informieren. Bis heute fehlt Frauen diese Grundlage, aufgrund derer sie entsprechend der Vorgabe der europäischen Leitlinien eine informierte Entscheidung für oder gegen eine Teilnahme treffen können.

Frauen müssen wissen, was auf sie zukommt, wenn sie sich für die Teilnahme entscheiden. Im Mittelpunkt der Information des Programms steht allein der frühere Diagnosezeitpunkt, der schonenderes Vorgehen und Rettung des Lebens verspricht.
Falscher Alarm, übersehene Tumore, Strahlenbelastung vor allem bei dichtem Brustgewebe, Überdiagnose durch Entdeckung harmloser Tumore, die niemals bedrohlich, aber massiv behandelt werden, sind die wichtigsten Probleme, die international diskutiert werden. Den Frauen werden sie nicht erklärt, was für erhebliche Verunsicherung sorgt.
Zu diesem Schluss kommt auch eine aktuelle Studie der Universität Düsseldorf, die die Informationsmaterialien verschiedener Länder untersucht hat.

Frauen müssen die freie Wahl haben. Zu diesem Schluss kommt auch der Gemeinsame Bundesausschuss und lehnte aufgrund der Datenlage eine finanzielle Bestrafung der Frauen ab, die sich gegen eine Teilnahme entscheiden.

Selbst wenn eine Beteiligung von über 70 Prozent am Mammografie-Screening und eine optimale Qualität erreicht werden, können nur maximal 25 Prozent aller Brustkrebsfälle innerhalb des Programms entdeckt werden, 75 Prozent aller Brustkrebsfälle werden wie bisher durch die herkömmliche Diagnostik entdeckt. Hohe Qualitätsansprüche sind also auch in diesem Bereich dringend erforderlich.

Vor allem muss eine unabhängige Evaluation zum Nutzen dieses hohen Einsatzes von finanziellen Ressourcen oberste Priorität haben. Bis heute fehlt eine flächendeckende Basisstruktur in Form von Krebsregistern, die Aussagen über die Senkung der Sterblichkeitsrate machen kann. Fraglich ist, wann diese vorhanden sein wird.
Ebenso fehlen verbindliche Qualitätsstandards der Behandlung von Brustkrebs auf die sich alle Frauen überall in Deutschland verlassen können.
Biologische Heilmethoden und psychoonkologische Unterstützung sollten mit Beginn einer Brustkrebsbehandlung als Standard angeboten werden.

Die Frauengesundheitszentren fordern mehr Forschung zu Ursachen und Prävention von Brustkrebs wie auch zu Diagnosemethoden ohne Nebenwirkungen. Noch immer werden hierzulande zu viele Hormone in den Wechseljahren verschrieben, zu viele krebsauslösende Substanzen sind erlaubt.
Alle Frauen müssen in die Lage versetzt werden, informiert und selbstbestimmt mit einem möglichen Risiko, an Brustkrebs zu erkranken, umzugehen. Dies ist wichtig für die tatsächlich Betroffenen, aber auch für die 96 Prozent aller Frauen, die niemals an Brustkrebs sterben werden.
Die Frauengesundheitszentren werden daher verstärkt unabhängige Beratung und Unterstützung für alle Frauen anbieten.

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Wie wirksam ist eine HPV-Impfung wirklich? Frauen brauchen umfassende Information

In einer großen Marketingkampagne werden Frauen und Mädchen in Österreich aufgefordert, die Bundesministerin für Gesundheit unter Druck zu setzen, damit der Staat die Kosten für HPV-Impfungen übernimmt. Zugleich werden Hoffnungen geschürt, dass Gebärmutterhalskrebs so vermieden werden kann. Gerade deshalb brauchen Frauen unabhängige, umfassende und zutreffende Informationen. Diese sind trotz einer Flut von Artikeln ebenso rar wie verlässliche, evidenzbasierte Daten über die Langzeitwirkung der neuen Impfung.

„Frauen und Männer haben Zeit sich zu informieren, bevor sie entscheiden, ob sie ihre Töchter und Söhne impfen lassen oder nicht. Gebärmutterhalskrebs ist eine sexuell übertragbare Erkrankung, die nur aus einer lang anhaltenden Infektion über viele Jahre entstehen kann. Kondome schützen zu 70 Prozent vor einer Ansteckung!“, erklärt Sylvia Groth, Geschäftsführerin des Grazer Frauengesundheitszentrums. Zudem habe eine Infektion mitHPV, besonders bei Frauen unter 30 Jahren, eine hohe Selbstheilungstendenz. Das Immunsystem bekämpft diese Viren in den allermeisten Fällen erfolgreich.

Der viel beworbene Impfstoff schützt nach den neuesten Studien in der Praxis nur zu  44 Prozent gegen HP-Viren der Stämme 16 und 18. Gegen 46 Prozent der Viren schützt er nicht. Entsprechend der neuesten Studie (Future II) wirkt der Impfstoff nicht bei Frauen, die schon infiziert sind. Das bedeutet, die Impfung ist nur für die Zielgruppe der zwölfjährigen Mädchen und Burschen überlegenswert. Eine Impfung ersetzt zudem nicht den qualitätsgesicherten Abstrich zur Krebsfrüherkennung, den sogenannten PAP-Abstrich.

Untersuchungen an Kindern und Jugendlichen – der eigentlichen Zielgruppe - und Langzeituntersuchungen zur Wirksamkeit und zur Wirkungsdauer liegen nicht vor. Daher fordert das Grazer Frauengesundheitszentrum, dass die Auswirkungen aller Impfungen systematisch dokumentiert und kontrolliert werden, um in einem derartigen Safety Monitoring Langzeiteffekte zu erfassen.

"Es besteht kein Grund für eine übereilte Impfung", rät Sylvia Groth zu Besonnenheit. Auf der Website www.fgz.co.at bietet das Frauengesundheitszentrum aktuelle Informationen und Links.

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